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Die Klosteranlage,
wie sie sich heute präsentiert

Die ehem. Prämonstratenser-Klosteranlage ist ein eingetragenes Baudenkmal. Das Kloster wurde 1136 gegründet auf dem Bestand einer noch älteren Burg. Es handelt sich um das älteste Gebäude im Monschauer Land.

Derzeit präsentiert sich die Anlage im Erscheinungsbild des letzten Viertels des 17. Jhs. Das Kloster wurde im Zusammenhang mit der Säkularisierung 1803 aufgelöst und ab 1805 gewerblich, später als landwirtschaftliche Gutsanlage genutzt. Der Voreigentümer des Vereins der Benediktiner von Bellaigue hat die Anlage vor ca. 25 Jahren erworben, teilsaniert, eine erweiterte, später aufgegebene Viehwirtschaft eingerichtet und sie als Wohnsitz genutzt.

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(Nordansicht)
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(Westansicht)
  Übersicht  
   
Die historische Anlage
Bildlegende:

(1) die einschiffige ehem. Klosterkirche von 1692/96 mit Dachreiter.

(2) der Südflügel, nach Süden angrenzend an die Kapelle; im Erdgeschoß wohl mit ehem. Refektorium (Speisesaal der Mönche) und mit Mönchszellen/Dormitorium im Obergeschoß, teilunterkellert mit Gewölben. Fenstergewände in verschiedenen Natursteinen. An der Südwand sind Stützpfeiler eingezogen, die Ostwand und angrenzende Innenbereiche sind teils eingestürzt und notgesichert. Die Wiederherstellung dieses Flügels ist unabdingbare Voraussetzung für die Realisierung der Klostergründung!  

(3) nach Westen angrenzend an die Kapelle der zweigeschoßige ehem. Prioratsbau; beidseitiges Walmdach, rustiziertes Natursteinportal mit Segmentbogensturz und Rundbogenoberlicht zum Innenhof; hohe, an den Längsseiten symmetrische Befensterung mit Natursteingewänden, innen originale, einläufig angewendelte Treppenanlage.

(4) der an den Prioratsbau anschließende, zweigeschoßige Eckbau mit Mansard-Walmdach, im Obergeschoß Stuckdeckenelemente.

(5) der zweigeschoßige Verbindungsbau zwischen dem Eckbau und dem Westflügel; zur Hofseite weiß gestrichenes Ziegelmauerwerk bezeichnet mit schmiedeeisernen Ankerenden "1894", sonst Natursteinmauerwerk. 

(6) der eingeschoßige Westflügel, ehem. in landwirtschaftliche Nutzung, natursteinsichtiges Mauerwerk, Natursteingewände mit segmentbogigen und geraden Stürzen, Decken als preußische Kappengewölbe

(7) der eingeschoßige Nordflügel mit Toranlage, im Westteil mit ehem. Schmiede und Nebenräumen für die landwirtschaftliche Nutzung, im Ostteil mit ehem. Stallungen, natursteinsichtiges Mauerwerk, Natursteingewände mit segmentbogigen und an Türen geraden Stürzen, Decken als preußische Kappengewölbe.  

(8) der eingeschoßige Ostflügel, ehem. Stallnutzung, mit natursteinsichtigem Mauerwerk. 


Alle Gebäude sind in Massivbaukonstruktion aus überwiegend Natursteinmauerwerk errichtet. Der Fugen- und Mauermörtel sind ebenso wie die Putze innen und außen überwiegend aus Luftkalkmörtel.

Die Wiederherstellungsarbeiten werden im Bereich des maroden Südflügels beginnen, der akut einsturzgefährdet ist. In diesem denkmalgeschützen Bauabschnitt sollen der Kapitelsaal und mehrere Mönchszellen entstehen.